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Besondere Bedingungen benötigen besondere Bekleidung


 
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Besondere Bedingungen benötigen besondere Bekleidung
Tagestouren durch die heimischen deutschen Gefilde oder Motorradurlaube innerhalb Europas machen sicherlich Spaß aber extravagante Abenteuer stellen extravagante Anforderungen an Mensch, Maschine und Material. Etwa meine Rundreise durch den afrikanischen Kontinent erforderte den Einsatz hochqualitativer Ausrüstung, die diverse spezielle Eigenschaften mitbringen musste, sodass die Auswahl der richtigen Utensilien vor Reisebeginn mit über den Erfolg des gesamten Projekts entschied. Interessierte Leser, die sich durch meine Erfahrungsberichte inspiriert, animiert und motiviert zu einer eigenen Trip mit dem Motorrad durch beispielsweise Afrika fühlen oder grundsätzlich nach neuer Motorradausstattung suchen, können die dafür nötigen Ausrüstungsteile hier vergleichen.
 
Um für die Reise gewappnet zu sein, musste meine Ausrüstung zuallererst den extremen klimatischen Bedingungen Afrikas Paroli bieten können. So kämpfte ich mich durch sämtliche erdenklichen Witterungsverhältnisse: genauso wie ich unter der unnachgiebig strahlenden Sonne durch die typischen weiten Steppen auf mehr oder weniger festen „Straßen“ fuhr, lenkte ich meine tapfere Honda genauso durch schwere Regen- und Hagelstürme und wurde selbst mit Schnee konfrontiert. Die Temperaturen lagen sowohl in heißen, schweißtreiben als auch in eiskalten Sphären um den Gefrierpunkt. Dabei bewegte ich mich in der Kleidung nicht nur auf dem Motorrad, um die Nächte in luxuriösen Unterkünften mit europäischen Standards zu verbringen, sondern campte wild in der freien Natur, im Innenhof eines Hostels, an Polizeiwachen und sonstigen eher unüblichen Stellen, sodass ich angesichts der kalten afrikanischen Nächte auch abseits des Bikes auf den Schutz meiner Ausstattung angewiesen war.
 
Viel Platz bieten aber wenig Platz nehmen
Neben dem Wetter, dem meine Klamotten standhalten mussten, brauchte ich an Jacke und Hose außerdem genügend Stauraum für all die Reiseaccessoires, die ich so mit mir führte. Kameras, Speicherkarten, Navi und mehr wollten zum Einen verstaut und zum Anderen vor den äußeren Einflüssen adäquat abgeschirmt worden sein. Die Kleidung musste also gewissermaßen geräumig, parallel dazu aber auch enorm platzsparend zu verstauen sein, da mein sonstiges Gepäck mit Ersatzreifen, Wasservorrat usw. eh schon sehr auslandend daher kam.
 


Mein Helm hatte überdies neben dem Schutz meines Kopfes eine weitere, unorthodoxe Zusatzaufgabe, da ich meine Kamera an diesem befestigt hatte, um Aufnahmen aus der POV-Perspektive erzielen zu können, was atemberaubendes Videomaterial für die Nachbetrachtung der bewältigten Tagesstrecke am Abend oder auch zum Jahre später in Erinnerungen schwelgen generierte. Und so kann ich nun nach diesen zwei Jahren Afrika stolz auf diese Erinnerungen und Filmaufnahmen aus jener Zeit zurück blicken und weiß mehr denn je hochwertige Ausrüstung bei Ausflügen auf dem Motorrad zu schätzen.
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